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04.07.2013

Saarland: Verkürzte Ausbildung im Saarland.

Im Saarland können Personen ohne Berufsabschluss, aber mit Berufserfahrung, in die verkürzte zweijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft einsteigen, sofern ihnen eine diesbezügliche Kompetenz bescheinigt wurde.


Das  Verfahren der  Kompetenzfeststellung ist im Saarland so geregelt, dass

  • die  in  Frage  kommenden  Personen  zunächst  bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorstellig werden, welche ein  fachpsychiatrisches Gutachten erstellt.
  • Fällt dieses  Gutachten  positiv  aus,  bewerben  sich  die  betreffenden Personen   bei   einer  Altenhilfeeinrichtung   um   einen   Ausbildungsplatz   für   die   verkürzte Altenpflegeausbildung.
  • Erklärt  sich  ein  Betrieb  bereit,  einen  Ausbildungsvertrag mit  der betreffenden Person  abzuschließen, stellt  er  eine  Absichtserklärung aus,  welche an  das Landesamt geschickt wird.
  • Das Landesamt  nimmt daraufhin mit einer der Altenpflegeschulen Kontakt auf.
  • Die  endgültige  Zuteilung  eines  Schulplatzes  setzt  jedoch  weiterhin  voraus,  dass  ein schriftlicher sowie ein mündlicher Test absolviert und  bestanden wird.
  • Die  konkreten Inhalte  dieser  Tests sind  noch  nicht  bekannt.
  • Sofern  beide  Teile  des  Tests bestanden werden,  erstellt  das  Landesamt  einen Verkürzungsbescheid.

Bereits  im kommenden Ausbildungsjahr sollen die ersten Auszubildenden nach erfolgter Kompetenzfeststellung  in  die verkürzte Ausbildung  einsteigen;  nach  dem  bisherigen  Informationsstand  wird  die  Zahl  der  in  Frage
kommenden Personen jedoch  zunächst  sehr gering sein.