< Landesregierung sieht Gefahren für Pflegebedürftige tatenlos zu
24.10.2016

Neue Schulen im Land


(bpa). Durch ihre Verzahnung mit zwei Pflegeschulen in Niedersachsen steigen private Pflegeunternehmen auch in den schulischen Teil der Fachkräftegewinnung intensiv ein. "In Kooperation mit einem anerkannten und erfahrenen Bildungsträger werden unter der Dachmarke ,apm' schon jetzt drei Schulen betrieben und niedersachsenweit neue Standorte entwickelt", erklärt der niedersächsische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) Karsten Neumann.

Die vor wenigen Monaten auf Initiative des bpa von der Akademie Überlingen gegründete apm Niedersachsen gGmbH konnte zwei Hansa-Pflegefachschulen in Oldenburg und Bremerhaven übernehmen und betreibt zudem eine renommierte Berufsfachschule für Altenpflege in Cloppenburg. Eine weitere Schule in Bad Harzburg befindet sich im Anerkennungsverfahren. Die apm kann damit schon jetzt künftige Pflegefachkräfte ausbilden und den Pflegediensten und Heimen in Niedersachsen unterschiedliche Fortbildungen anbieten. "Die Gewinnung von Personal ist das große Thema für alle Dienste und Einrichtungen in der Altenpflege, und das fängt bei einer attraktiven und fundierten Ausbildung an. Durch die enge Verbindung mit den apm-Schulen haben wir die Möglichkeit, die Ausbildung zu optimieren und für die Auszubildenden und die Unternehmen Theorie und Praxis besser aufeinander abzustimmen", erkläert der bpa-Landesvorsitzende Neumann. "Der Bedarf an Pflegefachkräften in Niedersachsen ist groß, Ausbildung spielt eine zentrale Rolle", betont Ricarda Hasch, stellvertretende Vorsitzende der bpa-Landesgruppe Niedersachsen. "Gerade eine wohnortnahe praktische und schulische Ausbildung, wie auch die apm sie plant, ist sehr attraktiv für junge Menschen. Dafür brauchen wir überall in Niedersachsen moderne Schulen, die praxisnah auf die fachlichen und menschlichen Anforderungen des Pflegealltags vorbereiten.