< Auszeichnung für gute Vorbereitung der FSJ’ler
17.01.2017

Nach Helferausbildung jetzt auch die Fachkräfte in der Altenpflege stärken

bpa fordert nach Stärkung der Altenpflegehilfeausbildung klares Bekenntnis zur Fachkraftausbildung


Das Land Brandenburg stellt im Haushalt 750.000 Euro für einen Ausbau der Altenpflegehilfeausbildung zur Verfügung und stärkt damit die Pflegelandschaft in Brandenburg. Die brandenburgische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Ellen Fährmann sieht in der Öffnung der Altenpflegehelferausbildung für Schulabgänger einen wichtigen Baustein im Kampf gegen den Personalmangel in der Pflege. „Mit 750.000 Euro innerhalb von zwei Jahren zeigt die Landesregierung deutlich, wie wichtig es ihr ist, junge Menschen für eine Arbeit in der Pflege zu gewinnen“, so Fährmann.

Pflegeheime und ambulante Dienste bekommen künftig verstärkt die Möglichkeit, junge Pflegehelferinnen und –helfer durch eine verkürzte Ausbildung zu Fachkräften weiter zu qualifizieren, die in Brandenburg so dringend gebraucht werden wie in kaum einem anderen Bundesland. „Ministerin Golze hat A gesagt. Das ist gut und richtig. Hilfreich wäre jetzt ein deutliches B in Form eines klaren Bekenntnisses zur eigenständigen Altenpflegeausbildung“, fordert die bpa-Landesvorsitzende. Den Plänen der Bundesregierung, den Altenpflegeberuf durch eine Zusammenlegung mit der Krankenpflegeausbildung faktisch abzuschaffen, könne Brandenburg im Bundesrat entgegentreten.

„Ministerin Golze sagt selbst, dass die Altenpflege eine hochqualifizierte und besonders verantwortungsvolle Tätigkeit ist. Dann muss sie auch dafür sorgen, dass diese Fachkräfte in ihrer spezifischen und erprobten Ausbildung wirklich für den späteren Beruf fit gemacht werden“, so Fährmann.

bpa.pressemitteilung 12. Januar 2017 (Nr. 18/17)