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24.10.2016

Jungstag: Jugendliche können auch jetzt noch eine Ausbildung in der Pflege starten

bpa weist auf sichere Jobperspektiven, gute Ausbildungsvergütungen und noch freie Lehrstellen hin


„Auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart finden junge Männer, genauso wie junge Frauen natürlich, freie Ausbildungsplätze in einer Branche mit sicheren Jobs, einer guten Ausbildungsvergütung und besonders vielfältigen Aufstiegsmöglichkeiten. Wer eine Herausforderung in einer echten Zukunftsbranche sucht, sollte sich in der Altenpflege umsehen.“ Zum heutigen „Jungstag“ in Mecklenburg-Vorpommern weist der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Michael Händel auf gute Chancen für Berufsstarter in der Pflege hin.

Beim „Jungstag“ haben auch Mitgliedsunternehmen des bpa in der stationären und ambulanten Pflege heute ihre Türen für interessierte Schüler geöffnet. In der Hauskrankenpflege Tiede & Partner in Groß Laasch kommen am Mittwochvormittag Sozialverbände, Gewerkschaften und vor allem Schülerinnen und Schüler zu einer Auftaktveranstaltung zusammen. Sie bekommen von aktuellen Auszubildenden des ambulanten Pflegedienstes hautnah Einblicke in einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag.

„Auch wenn die Altenpflege noch immer als klassischer Frauenberuf gilt, erleben wir zunehmendes Interesse von Männern, bei den Schulabgängern genauso wie bei Umschülern“, berichtet Händel. Sie fänden in der Pflege überall im Land wohnortnahe und sichere Arbeitsplätze, die viel Spielraum für die eigene Entwicklung lassen. „Wer den Pflegeberuf erlernt, kann sich ständig spezialisieren, Führungspositionen ergreifen oder sogar ein fachspezifisches Studium aufnehmen.“

Der Start in die Altenpflegeausbildung kann dabei auch kurzfristig erfolgen. „In vielen Pflegeschulen sind die Klassen noch nicht voll und auch die Pflegeheime und ambulanten Dienste stellen Interessenten gerne ein“, verspricht Händel. „Wir stehen in der Altenpflege vor immensen Herausforderungen und brauchen dafür möglichst viele Hände und Köpfe, um die steigende Zahl von Pflegebedürftigen in Mecklenburg-Vorpommern versorgen zu können.“